Hobelsammlung

Unverhofft bin ich zu einer Hobelsammlung gekommen, die ich hier mal kurz vorstellen möchte.

Ich muss allerdings gestehen, dass ich mich mit dem Thema Hobel noch nicht so sehr im Detail auseinandergesetzt habe, aber auch ohne Vorkenntnisse kann ich sagen, dass die Hobel so nicht verwendet werden können, d.h. hier ist auf jeden Fall eine Überarbeitung der Hobeleisen notwendig ist…also schleifen, schleifen, schleifen

Rauhbank

      

Die Unterseite der Raubank ist plan, hat aber einige Riefen, was aber m.E. keinen Nachteil auf die Funktionalität hat.

Simshobel

   

Der Simshobel ist in einem recht guten Zustand, wobei auch hier das Hobeleisen intensiven Kontakt mit Schleifstein etc. vor sich hat.

Schlicht-, Putz- oder Doppelhobel

Bei diesen beiden Hobeln bin ich mir über die Art nicht sicher. Der obere scheint mir ein Doppelhobel zu sein, zumindest auf Grund der Unteransicht (Hobeleisen), der untere ein Putz- oder Schlichthobel.

     

Ob ich diesen Kollegen nochmal „wiederbeleben“ kann, weiß ich noch nicht. Zumindest nagt an dem Hobeleisen doch schon sehr der Zahn der Zeit. Vielleicht bekommt er auch nur eine Grundreinigung und einen Ehrenplatz in meiner Werkstatt.

   

 

Alles in Allem sieht das erstmal nach viel Arbeit aus, die ich wohl frühestens in den Wintermonaten angehen werde, da ich mir auch noch das Equipment für das Schleifen anschaffen muss.

Als Idee was ich dafür alles brauche hat mir der Beitrag von Andreas schon mal weitergeholfen, aber auch sonst gibt es genug Lektüre im Netz.

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7 Gedanken zu “Hobelsammlung

  1. wherzog 28. Juli 2016 / 17:51

    Eine schöne Hobelsammlung zum Einsteigen hast Du da ergattert. Ich empfehle Dir den Kauf eine 1000/6000 Kombinsteins und einer einfachen Schleifhilfe zum Einstieg. Ich denke so viel Zeit braucht es gar nicht, die Hobel wieder herzurichten. Die Körper sehen allesamt brauchbar aus. Dein „Sorgenhobel“ ist auf jeden Fall von einem Profi benutzt worden, der dem Hobel schon mal ein neues Maul eingesetzt hat. Das Eisen von dem Sorgenhobel schaut aber noch gut aus, es ist auf jeden Fall noch länger als das vom Hobel Nr. 4. Probier mal ob Du das Eisen umsetzen kannst. Da deutsche Hobel nach DIN Genormt sind, stehen die Chancen nicht schlecht dass das klappt.
    Zerlege mal die Hobel und poste Bilder von den Einzelteilen – dann kann man da mehr sagen. Auch was das Thema Doppel- oder Schlichthobel betriift.

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  2. davidschuenke 29. Juli 2016 / 1:44

    Ich denke ab der Überschrift Schlicht, Putz oder Doppelhobel das bei den Bildern das obere eher ein Doppelhobel ist auch wegen dem Hobelmaul weil es so laut meiner Erfahrung so eine Öffnung hat. Das merkmal setze ich hierbei auch auf der Wellenförmigen Hobelsohle in der Mitte vom Hobelblock. Sonst ist der Gesamte Beitrag auf der Seite sehr hilfreich und sehr Detailiert:) hat mich sehr gefreut das zu lesen:) und ist sehr aufschlussreich😉. Für jeden der Holzwerker oder Tischler werden will ein Spitzen einblick in die Holzbearbeitung und umgang mit Hobelwerkzeugen und deren Eigenschaften:).

    Grüße
    David Schünke

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  3. Achim 29. Juli 2016 / 8:50

    Danke für Euer Feedback!

    Ich werde mir – voraussichtlich am kommenden Wochenende – die Hobel mal genauer anschauen und zerlegen, wie von Werner vorgeschlagen und noch ein paar Fotos machen.

    @Werner: An einen 1000er und 6000er Schleifstein hatte ich auch schon gedacht. Ob es letztendlich zwei Einzelne oder ein Kombistein gibt, weiß ich noch nicht, schaun mer mal 😉 und eine Schleifhilfe ist auf jeden Fall ein „must have“!

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  4. Andreas (Holzhandwerk) 5. August 2016 / 9:36

    Hallo Achim,
    danke fürs Teilen. Witzigerweise habe ich seit einigen Monaten eine sehr ähnliche Sammlung alter Hobel in der Werkstatt liegen (eBay), bin aber auch noch nicht dazu gekommen, sie zu restaurieren. Mir geht es aber ähnlich, dass ich manche nicht eindeutig ansprechen kann. Vielleicht sollte ich sie auch mal einzeln posten und die Expertise der Community einholen? Wenn Du da dran gehst, würde ich mich über Erfahrungen freuen – ich werde ebenfalls darüber berichten. Vielleicht können wir ja gegenseitig noch was dazulernen.

    Beste Grüße,
    Andreas

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    • Peter 9. September 2016 / 14:09

      So einen großen haben wir auch, in antiker Version quasi.. 🙂 Wussten aber bisher noch nicht sehr viel damit anzufangen, lohnt sich das schleifen etc noch? Da wir überwiegend mit dickem Eichenholz arbeiten bin ich mir da nicht so sicher

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      • Achim 9. September 2016 / 14:25

        Hallo Peter,

        ob sich das Schleifen letztendlich lohnt, kann ich Dir leider „noch“ nicht beantworten, da ich noch nie ein Hobeleisen geschliffen/geschärft habe und auch noch nicht viel mit Handhobeln zu tun hatte.

        Wenn ich mir dagegen die Beiträge und Videos von Wolfram anschaue, dann denke ich schon.

        Ich werde auf jeden Fall weiter berichten, wenn ich mit der Überarbeitung soweit fertig bin, dass ich auch meine Erfahrungen teilen kann.

        Bis dahin…viele Grüße
        Achim

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